Gewässerschau 2021

Informationen und Pläne zur Durchführung der diesjährigen Gewässerschau finden Sie hier.

Beachten Sie bitte, dass die Veranstaltungen unter Einhaltung der 2G-Regel stattfinden. Bringen Sie daher bitte Ihren Geimpft- oder Genesenennachweis zum Treffpunkt mit. Wir freuen uns darauf, Sie nach langer Zeit wiederzusehen und auf konstruktiven Austausch an unseren Gewässern.

Bekanntmachung zum Teilnahmewettbewerb VOB/A

Die beiden Verbände UHV 53 und GLV 52 führen noch bis einschließlich 29.08.2021 einen Teilnahmewettbewerb in Vorbereitung für eine freihändige Vergabe bzw. eine beschränkte Ausschreibung durch. Ausgeschrieben werden die Mäh- und Krautungsarbeiten am sowie im Gewässer, Staubeseitigung und Gehölzpflegearbeiten für voraussichtlich zwei Jahre. Die Unterlagen dazu können für den jeweiligen Verband nachfolgend heruntergeladen werden:

Für den UHV 53

Für den GLV 52

Bitte beachten Sie, dass es sich um zwei getrennte Verfahren handelt.

Öffentliche Bekanntmachung über die Mäh- und Krautungsarbeiten an den Gewässern II. Ordnung

Der Unterhaltungsverband Nr. 53 „West- und Südaue“ führt in der Zeit vom 15. Juli 2021 bis 28. Februar 2022 umfangreiche Mäh- und Krautungsarbeiten an den Gewässern II. Ordnung im Verbandsgebiet durch.

Zunächst werden die Böschungen, der zu unterhaltenen Gewässerabschnitten gemäß Unterhaltungsplan und unter Beachtung zahlreicher rechtlicher Belange gemäht. Auf diese Weise kann der ordnungsgemäße Wasserabfluss in den Gewässern sichergestellt werden. Gleichzeitig wird ein Großteil der ökologisch bedeutsamen Flora und Fauna im Gewässer belassen. Dies trägt zur natürlichen Entwicklung der Gewässer bei − insbesondere im Hinblick auf die Artenvielfalt.

Die Nachmahd bzw. das Krauten von Gewässersohle und unterer Böschung mittels Mähkorb darf im Regelfall ab dem 1. Oktober erfolgen. Zur Gewährleistung einer nachhaltigen Unterhaltung wird, basierend auf den örtlichen Gegebenheiten und unserer Unterhaltungsrahmenpläne, festgelegt in welchen Gewässerabschnitten diese Arbeiten durchgeführt werden sollen.

Während der Zeit der Unterhaltung muss in einem 5 m breiten Streifen ab oberer Böschungskante des Gewässers ein 4 m breiter Streifen für Arbeitsgeräte befahrbar sein. Außerdem wird gemäß § 77 Niedersächsisches Wassergesetz (NWG) das anfallende Mähgut auf den anliegenden Flächen in einer Breite von ca. 4 m abgelegt und in der Fläche für eine einfacherer Einarbeitung zerkleinert/gemulcht.

Wird zum Zeitpunkt der Unterhaltung ein Räumstreifen freigehalten, so können Ertragseinbußen minimiert werden. Ist dieses nicht der Fall, müssen die An- und Hinterlieger gemäß §77 NWG die durch die ordnungsgemäße Unterhaltung entstehenden Mindererträge im Laufe einer Vegetationsperiode ohne Entschädigung dulden. Es ist in unser aller Interesse, wenn die für uns arbeitenden Fachfirmen von der laut NWG möglichen Regelung (= Ablage des Mähgutes in die Kultur, falls kein Räumstreifen freigehalten wurde) keinen Gebrauch machen müssten.

Da es sich allerdings auch in dieser Unterhaltungsperiode nicht vermeiden lässt, dass schon bestellte Ackerflächen durch ordnungsgemäße Gewässerunterhaltung beeinträchtigt werden, appellieren wir hiermit erneut an alle betroffenen Flächenbewirtschaftende, zum Schutz von Oberflächen- und Grundwasser mehrjährige Gewässerschutzstreifen von mindestens 6 m Breite (max. 30 m Breite, bis 10 ha pro Betrieb) auf Ackerland entlang von Gewässern einzurichten.

Abschließend müssen wir, wie in den Vorjahren, darauf hinweisen, dass für den Zeitraum vom 15.7.2021 – 28.02.2022 An- und Hinterlieger nach der jeweiliger Unterhaltungsverordnung des Landkreises oder der Region Hannover das Befahren der Grundstücke mit Unterhaltungsgeräten zu dulden haben. Vorhandene Querzäune sind von den Anliegern mit beweglichen Gattern bzw. Durchfahrten zu versehen, so dass die Unterhaltung der Gewässer mit ihren Ufern jederzeit gewährleistet ist. Schäden, die durch das Nichtvorhandensein von Durchfahrten an den Querzäunen entstehen, werden vom Unterhaltungsverband (bzw. den vom Verband beauftragten Firmen) nicht übernommen.

Öffentliche Bekanntmachung über die Gewässerschau 2021

Die diesjährige Gewässerschau findet in der Zeit vom 1. bis zum 12. November statt. Die Begehungspläne und Informationen zum Ablauf werden ab Mitte Oktober in der Rubrik Verwaltung einsehbar sein.

Wir bitten zu beachten, dass Grundstückseigentümer*innen oder Flächenbewirtschaftende von Anliegergrundstücken an den Verbandsgewässern, nach §§ 26 und 33 Wasserverbandsgesetz den Schauführer*innen, Schaubeauftragten, Behördenvertreter*innen und Verbandszugehörigen Zutritt zu den Gewässern zu gewähren haben.

Schutz wildlebender Tiere und Pflanzen

Sicherlich laden die Gewässerrandstreifen und Uferbereiche der Gewässer zum Spazierengehen oder Hundeausführen ein. Wir möchten Sie aber bitten die Randstreifen nicht zu betreten oder zu befahren. Sie wurden eingerichtet um dem Gewässer Platz für seine natürliche dynamische Entwicklung zu ermöglichen, als Pufferzone zu anliegenden Flächennutzungen und als Schutzstreifen für wildlebende Tiere und Pflanzen. Lassen Sie der Natur bitte Ihren Rückzugsraum. Es sind nicht an jedem Randstreifen Hinweisschilder angebracht, dennoch bitten wir Sie um Schonung dieses Naturraums.

Weiterhin möchten wir an die geltenden Regeln während der Brut- und Setzzeit (01.04. bis 15.07.) erinnern:

– auf den ausgewiesenen Wegen bleiben
– Hunde beim Spaziergang an die Leine nehmen
– Junghasen und Rehkitze nicht berühren

weitere Infos der Jägerschaft Hannover Land zur Brut- und Setzzeit

Ergebnis der Gewässerschau 2020

Das Ergebnis der Ersatztermine der diesjährigen Gewässerschau können sie hier einsehen.

Gewässerschau 2020

Die sehr dynamische Entwicklung des Corona-Virus hat zu einer Neubewertung in Bezug auf die derzeitige Situation im Verband geführt. Nach den bisherigen Anordnungen und nach Rücksprache mit der Aufsichtsbehörde (Region Hannover) und dem Wasserverbandstag hat sich der Verband entschieden die Gewässerschau vom 23. – 27. März 2020 bis auf weiteres abzusagen, um zur möglichen Risikominimierung beizutragen.

Die weiteren Planungen des Verbandes sehen vor die diesjährige Gewässerschau nach Abschluss der Mäh- und Krautungsarbeiten im Herbst nachzuholen.

Arbeit des Verbandes

Übernahme der Pflege für die Gewässer Möseke, Haferriede und Kirchwehrener Landwehr.

Die Pflege der Gewässer Möseke, Haferriede und Kirchwehrener Landwehr geht rückwirkend zum 01.01.2020 vom GLV 52 in die Verantwortung des UHV 53 zurück.

Rückblick: Beide Verbände haben 2015 beschlossen, die Unterhaltungs- und Pflegearbeiten an den drei Gewässern vom GLV 52 durchführen zu lassen. Grund dafür waren u. a. Planung und Bau der Ausgleichsmaßnahme an der Möseke, welche vom Verbandsingenieur des GLV 52 bearbeitet wurden. Die Arbeiten am Gewässer konnten folglich einheitlich durchgeführt werden und die Abläufe für die Unternehmer wurden vereinfacht. Die Übernahme wurde in entsprechenden Verträgen geregelt.

Nach Abschluss des Projektes hat es mehrere personelle Wechsel bei beiden Verbänden gegeben und die Kooperation zwischen den Verbänden ist gestiegen. Die Auflösung des Pflegevertrags zwischen UHV 53 und GLV 52 soll verwaltungstechnischen Aufwand vermeiden.

Damit Sie uns noch besser finden …

Der Verband strebt die verbesserte Öffentlichkeitswirkung an. Aus diesem Grund wurde die Front des Dienstfahrzeug mit dem Logo der Verbände UHV53 und GLV52 versehen. Das Heck zeigt einen QR-Code, der auf die Startseite dieser Homepage verweist. Diese verbesserte Außenwirkung soll Verkehrsteilnehmern und Spaziergängern dabei helfen, das Fahrzeug zuzuordnen.

 

Außerkrafttreten der Artenschutzausnahmeverordnung verursacht erhöhten Aufwand bei der Planung und Durchführung der Gewässerunterhaltung

Die Gewässerunterhaltung als öffentlich-rechtliche Verpflichtung hat nicht nur den ordnungsgemäßen und schadlosen Wasserabfluss zu gewährleisten, sondern auch die Funktionen des Gewässers als Teil des Naturhaushaltes zu berücksichtigen. […] Insbesondere der Vollzug des Artenschutzrechts und die Einhaltung der artenschutzrechtlichen Bestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) bei der Gewässerunterhaltung stellt auch den Unterhaltungspflichtigen vor eine große Verantwortung“ (NLWKN 2017: 2f).

Am 31.07.2017 ist die Niedersächsische Verordnung über die allgemeine Zulassung von Ausnahmen von artenschutzrechtlichen Verboten bei Unterhaltungsmaßnahmen (NArtAusnVO) außer Kraft getreten (ebd.). Nun sind die Unterhaltungspflichtigen gezwungen sich darüber zu informieren ob besonders oder streng geschützte Arten in den zu pflegenden Gewässerabschnitten vorkommen und die Arbeiten so anzupassen, dass die anzutreffende Art nicht beeinträchtigt wird (ebd.). Dies ist eng mit den zuständigen Behörden ab-zustimmen und der Abwägungsprozess ist ausführlich zu dokumentieren (ebd.).

Zur Arbeitserleichterung wurde am 06.07.2017 vom MU ein Leitfaden bekannt gemacht, der eine Hilfe zur Berücksichtigung artenschutzrechtlicher Belange bei Maßnahmen der Gewässerunterhaltung in Niedersachsen darstellt.

Fazit: Für unsere Arbeit als Unterhaltungspflichtige bedeutet das Außerkrafttreten der NArtAusnVO einen erheblicheren Mehraufwand bei der Planung von Pflegemaßnahmen am Gewässer. Betroffen sind sämtliche Arbeiten von der Pflege der Gehölze und Randstreifen bis hin zur Unterhaltung der Gewässersohle. Zeitgleich ist es aber auch eine Chance den Artenschutz an den Gewässern voranzutreiben. Der vom MU bekanntgemachte Leitfaden zum Artenschutz bei der Gewässerunterhaltung soll dabei helfen die rechtlichen Rahmenbedingungen einzuhalten und Konflikte zu minimieren.

Ihr Anliegen

Ihr Anliegen:
Bitte melden Sie uns Ihre Anliegen unter nachfolgendem Link:

Zur Verbandskarte >